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| Angedacht. |
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| Schutzengel - Gemeindebrief Mai 2006 |
„Wieder mal
einen
Schutzengel
gehabt.“ So
hört man es
öfters, wenn
ein Mensch
einer Gefahr
entronnen
ist und dann vielleicht auch
noch sagt: „Gott sei Lob und
Dank!“ Das es Engel gibt,
glauben die meisten Menschen.
Wir hören es ja auch
immer wieder in der Werbung:
„Das Leben steckt voller
Gefahren. Darum: ’Immer
da, immer nah, dein Schutzengel
von der Provinzial!‘“
Die Bibel sagt es uns schon
lange. Engel sind Boten Gottes,
höhere Geisterwesen. Sie
sind von Gott geschaffen und
gesandt zu seinem Dienst.
„Der Herr hat seinen Engeln
befohlen, dass sie dich behüten
auf allen Wegen.“ (Ps. 91,
11) Sie treten besonders an
den Brennpunkten des Heilsgeschehens
in Erscheinung.
Auch haben sie Einfluss auf
das Schicksal des einzelnen
Menschen sowie auf die Geschicke
der Menschheit und
unseres kleinen Planeten
Erde.
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Auch aus dem Leben Jesu
Christi wird von vielen Engelserscheinungen
berichtet.
Schon bei seiner Geburt tat
sich der Himmel auf, und die
Menge der himmlischen
Heerscharen kam hernieder
auf Bethlehems Fluren. Die
Hirten erfuhren, wer dieses
arme, in Windeln gewickelte
Kind war. Als es galt, das
neugeborene Kind vor König
Herodes zu retten, waren
Engel da, um Joseph und den
Weisen aus dem Morgenlande
die nötigen Befehle zu geben.
Als Jesus in der Wüste den
Teufel überwunden hatte und
der Speise bedurfte, kamen
die Engel und dienten ihm.
Im Garten Gethsemane, als
er mit dem Tode rang, erschien
ihm ein Engel und
stärkte ihn. Als Jesus auferstanden
war, erschienen Engel
an seinem Grabe, die
Feinde zu erschrecken und
die Freunde zu trösten: „Er
ist auferstanden!“
Sogar bei
der Himmelfahrt erschienen |
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wieder Engel, um die trauernden
Jünger zu ermuntern
und auf die Wiederkunft des
Herrn hinzuweisen.
Aus diesen Erscheinungen
der Engel sehen wir es deutlich,
dass zwischen Jesus und
dem himmlischen Vater eine
Verbindung, eine Himmelsleiter
bestand, auf der die
Engel auf- und niederstiegen.
Eine Himmelsleiter, über der
mit seinem himmlischen Vater
durch die Engel stets ein
reger Verkehr bestand. Engel,
die seine Bitten himmelwärts
trugen und von oben
hernieder eilten und ihm
Schutz und Hilfe brachten.
Das sagte Jesus auch zu seinen
Jüngern: „Wahrlich,
wahrlich, ich sage euch. Ihr
werdet den Himmel offen
sehen und die Engel Gottes
hinauf und herab fahren sehen
auf des Menschen Sohn.“
(Joh. 1, 51)
Solche Taten, wie sie Jesus
Christus hier auf Erden tat,
konnte nur einer tun, der mit
Gott in innigster Verbindung
stand, und dem die Engel
Gottes stets zu Gebote standen.
Die Engel behüteten ihn
auch sichtlich auf allen seinen
Wegen; sie dienten ihm
und beschützten ihn. |
Solche Engel begleiten auch
uns, wenn wir mit Jesus
Christus in Verbindung stehen.
Dann erfahren wir den
Schutz Gottes und seiner heiligen
Engel. Wenn wir
freundliche Menschen finden,
die uns zurechtweisen und
helfen. Oder wenn wir vor
Menschen und ihren bösen
Absichten oder sonst einer
Gefahr bewahrt werden.
Wenn wir uns in gefährlichen
und an unsicheren Orten,
z.B. Straöenverkehr, Krankheiten
usw. befinden und uns
geholfen wird. Dann können
wir bekennen: „Ich habe einen
Schutzengel gehabt!“
Auf so manche Weise können
wir erfahren, dass zwischen
uns und Gott eine Verbindung
besteht. Dass Gott sich
um uns so kümmert, wie Eltern
sich um ihre Kinder
kümmern. Dass unsere Gebete
erhört werden. Dass Gott
uns liebt und reichlich segnet.
Das können wir glauben,
dass uns in Jesus Christus
der Himmel aufgetan ist, und
das Gottes Engel ausgesandt
sind, uns zu dienen und zu
behüten vor allen Gefahren. |
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Sehen wir zu, dass wir uns an
den, der uns den Weg zum
Himmel gebahnt hat, wirklich
halten. In der Verbindung
des Glaubens, der Liebe,
der Hoffnung und des Gebets. |
Dann dürfen wir gewiss
sein, dass Gott, unser himmlischer
Vater, und die Engel
unsere Freunde sind, die uns
behüten und bewahren auf
allen Lebenswegen.
Sieghard Pietschner |
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