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| Angedacht. |
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| Was vergänglich ist und was bleibt ... |
Was vergänglich ist und was bleibt ...
Soeben hat ein neues Jahr
begonnen. Kein Mensch
kennt es. Wohl werfen kleine
oder große Ereignisse ihre
Schatten voraus. Der eine
malt sich Schönes aus, ein
anderer sieht Schweres heraufziehen.
Doch was ein
Jahr im einzelnen bringt -
Gott allein weiß es. Jedes
Jahr ist vorab gefüllt mit
vergehender Zeit und bringt
die Welt dem einen großen
Datum näher, das in keinem
irdischen Kalender steht -
und doch jeden angeht. Weil
der Tag kommt, an dem alle
Uhren aufhören zu schlagen.
Der Tag, an dem für unseren
alten winzigen Planeten Erde
wie überhaupt für das ganze
riesige Universum - das erforschte
wie das unerforschte
- die Zeit abgelaufen sein
wird. So sagt es die Bibel
voraus. Inmitten der endzeitlichen
Botschaft, die Jesus
gepredigt hat, stellt er klar:
„Himmel und Erde werden
vergehen, aber meine Worte
werden nicht vergehen“
(Markus 13,31).
Das Wiederkommen Christi
wird demzufolge mit einem
gewaltigen, von Gott herbeigeführten
Akt des sich Auflösens |
verbunden sein. Alles
Alte wird schlagartig ein Ende
nehmen. Im 2. Petrusbrief
lesen wir (3,10): „... dann
werden die Himmel mit Krachen
vergehen, die Elemente
aber vor Hitze sich auflösen
und die Erde mitsamt den
Werken, die darauf sind,
verbrennen.“ - Die „Elemente“,
das sind offenbar die atomaren
Komponenten, in die
sich Materie teilen lässt und
aus denen letztlich die ganze
geschaffene Materie besteht.
Petrus beschreibt, dass die
Atome, Neutronen, Protonen
und Elektronen sich allesamt
auflösen werden.
Und eben auch die von uns
Menschen bis dahin bewohnte
Erde wird zusammen mit
dem ganzen Kosmos verbrennen.
In die gleiche Richtung
geht das, was im 1. Kapitel
des Hebräerbriefes (1,10-12)
steht; dort wird ein Bild aus
Psalm 102 verwendet: „Du,
Herr, hast am Anfang die
Erde gegründet, und die
Himmel sind Werke deiner
Hände; sie werden untergehen,
du aber bleibst; und sie
alle werden veralten wie ein
Kleid, und wie einen Mantel
wirst du sie zusammenrollen, |
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und sie werden wie ein Kleid
gewechselt werden. Du aber
bist derselbe, und deine Jahre
werden nicht aufhören.“ -
„Himmel und Erde werden
vergehen“, sagt Jesus, „aber
meine Worte werden nicht
vergehen.“
- Seine Worte, Gottes Worte:
Sie überdauern alles
Geschaffene, was unsere
Augen jetzt sehen und
was eines Tages nicht
mehr da sein wird.
- Gottes Worte: Ewig gültig
sind sie.
- Gottes Wort ist ein Teil
von ihm selbst. So wenig
Gott vergeht, so wenig
werden seine Worte vergehen.
- Sie schaffen ewiges Leben.
Als Christen sind wir
„wiedergeboren durch das
Wort des lebendigen und
bleibenden Gottes“ (1.
Petr. 1,22).
- Gottes Worte rufen die
Neue Schöpfung ins Leben
- und leben darin
weiter. Ja, der heilige
Gott, unser himmlischer
Vater, und unser Herr Jesus
Christus, sie freuen
sich darauf, mit der Gemeinde
der Erlösten in
der Ewigkeit im Gespräch
zu sein.
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Und dann werden wir die uns
von Gott gesagten Worte
- nie mehr überhören,
- nie mehr missverstehen oder
missdeuten,
- nie mehr gering achten,
- nie mehr kaum glauben können,
- nie mehr vergessen,
- nie mehr im Schatten des
Zweifels sehen.
Die Worte Gottes werden uns
- so wie er selber - eine Ewigkeit
lang erfreuen, und
dann kennen wir ihre ganze
Schönheit und ihre ganze
Kraft. „Himmel und Erde
werden vergehen“, sagt Jesus,
„aber meine Worte werden
nicht vergehen.“ Sie werden
den Himmel erfüllen.
Und solange diese alte Erde
steht, wird Gottes Wort vom
Retter Christus verkündet
werden. Die Bibel wird weiter
gelesen, verbreitet und übersetzt
werden, auch wenn
manche das verhindern
möchten. In weit über 2000
Sprachen kennt man die Bibel
noch nicht, nicht mal Teile
von ihr. Gottes Wort wird,
solange die Erde steht, weiter
die Herzen von Menschen
erreichen und überwinden
und verändern. Gott spricht
weiter zu uns. Auch künftige |
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Katastrophen - und sie werden
zunehmen, je näher der
Tag Christi kommt - auch
künftige Katastrophen werden
Gottes Reden nicht abschneiden.
Gott schenke es
durch seinen Geist, dass sein
Wort Hörer findet und nicht
leer zurückkommt; dass unsere
Aufmerksamkeit seinem
Wort gehört; dass es uns persönlich
anspricht.
Wir brauchen das wie tägliches
Brot, leben wir doch von
der Begegnung mit Gott in
seinem Wort. Er weiß, wie
wir es jeweils brauchen - besser
als wir selbst weiß er das.
- Es überrascht uns oder ist
uns vertraut.
- Es stellt uns in Frage oder
bestätigt uns.
- Es kritisiert oder tröstet
uns.
- Es ermahnt oder ermutigt
uns.
- Es versperrt uns Wege
oder öffnet sie.
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Und noch eins: Kirche Christi
ist ihrem Wesen nach immer
„Gemeinde des Wortes“. Das
bedeutet:
in Gottes Namen versammeln
auch wir uns, um sein Wort
zu hören und zu glauben, es
zu lieben und sich daran zu
erfreuen, es zu bewahren und
im Herzen zu bewegen, es zu
bezeugen und danach zu leben.
Der Herr schenke es,
dass wir „Gemeinde des
Wortes“, seines Wortes, bleiben
und nie Gemeinschaft
beliebiger oder gefälliger
menschlicher Worte werden.
Das wäre Verrat an seinem
Wort, das doch die Wahrheit
ist. Wahrheit, durch die Gott
uns leitet. Wahrheit, die gut
tut und uns trägt - auch im
neuen Jahr.
Der Herr schenke uns allen ein Jahr seiner
Gnade!
Herzlichst
Jan Hoekstra |
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