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| Angedacht. |
.April 2007 |
| Auferstehung! - Gemeindebrief April 2007 |
Er ist wahrhaftig auferstanden!
Das ist die Osterbotschaft.
Die Auferstehung ist
der Sieg Gottes über den Tod.
Er wirkt sich aus im Leben
der Glaubenden durch Befreiung
von der Todesfurcht,
in ihrem Sterben durch die
Gewissheit des Heimgangs.
Die Auferstehung Jesus wurde
auch seinen Jüngern verkündigt.
Er ist da und dort
erschienen, von diesem und
jenen gesehen worden. So
erfreulich die Verkündigung
war, seine Jünger waren
durch die Geschehnisse der
letzten Tage so zermürbt; sie
glaubten es nicht. Erst als
Jesus einmal mitten in den
Kreis seiner Jünger trat, ihnen
Hände und Füße zeigte
und zu ihnen sprach: „Sehet
meine Hände und meine Füße,
ich bin’s selber. Fühlet
mich an und sehet; denn ein
Geist hat nicht Fleisch und
Bein; ich bin’s wirklich.“
(Luk. 24, 39) Erst diese frohe
Botschaft bewirkte einen
Sinneswandel. So wurden sie
froh und glaubten es.
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Die Auferstehung Jesu ist
also nicht etwas, was die Jünger
selbst erdacht und
erfunden haben, wie es gottlose
Menschen behaupten.
Nein, im Gegenteil, sie ist
etwas, woran die Jünger
durchaus nicht glauben wollten
und wovon sie Jesus erst
mit Mühe überzeugen musste.
Der Unglaube der Jünger,
nötigte ihn, die unwidersprechlichsten
Beweise von
seiner leiblichen Auferstehung
zu geben. Er ließ sich
nicht nur von ihnen betasten,
sondern er aß und trank auch
mit ihnen. So ist aus dem
Unglauben der Jünger die
Gewissheit erstanden: Jesus
ist wahrhaftig auferstanden.
Damit ist die Auferstehung
Jesu nun sonnenklar bewiesen,
und nur Böswillige können
sie in Zweifel ziehen oder
bestreiten. Es ist aber wichtig,
über die leibliche Auferstehung
Jesu Klarheit und
Gewissheit zu haben, denn
damit steht und fällt der
christliche Glaube. So sagt
der Apostel Paulus zu Recht:
„Ist Christus aber nicht auferstan- |
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den, so ist euer Glaube
vergeblich und nichtig; so
seid ihr noch in euren Sünden.
Dann sind wir getäuschte,
betrogene Menschen.“ (1.
Kor. 15, 17)
Wir aber wissen: Mit dem
Tod ist nicht alles aus und
vorbei. Jesus Christus ist
wahrhaftig auferstanden.
Dieser Glaube kommt uns zu
Gute. Darum ist unser Glaube
an ihn nicht eitel und erfolglos,
sondern von einer
herrlichen Überzeugung. Alle,
die an ihn glauben, sind
nicht mehr in ihren Sünden,
sondern können der Vergebung
derselben gewiss sein.
Und alle, die im Glauben an
Jesus Christus entschlafen
sind, sind nicht verloren,
sondern gewiss auf ewig gerettet.
Er wird unseren nichtigen
Leib verklären, dass er
gleich werde seinem verklärten
Leibe, nach der Wirkung
seiner Kraft, mit der er kann
auch alle Dinge sich untertänig machen. (Phil. 3, 21)
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So erfreulich die Verkündigung
von Jesu Auferstehung
den zuvor enttäuschten Jüngern
war, so erfreulich ist sie
uns noch heute, die wir an die
Auferstehung Jesu glauben.
Philipp Friedrich Hiller (1699
- 1769) hat gesagt: „Den unglaubenden
Menschen ist die
Auferstehung Jesu von den
Toten ein unabwälzbarer
Stein; wir Glaubenden aber
setzen uns mit Freuden darauf
wie ein Engel.“
Und diese Freude brachte er
in einem seiner Osterlieder -
auch für uns heute noch
spürbar - zum Ausdruck:
„Halleluja, Jesus lebt!
Jesus ist vom Tod erstanden.
Die ihr in der Angst noch schwebt,
seht, hier ist der Trost vorhanden.
Nehmt an dieser Freude teil:
‘Jesus lebet, unser Heil!’“
Sieghard Pietschner |
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